Learntec 2007 - presentation by Martin Eppler
As I stated in this blog post, I will sum up some of the presentations that I went to. It will all be in German since the presentations were mostly in German. Here we go:
Martin Eppler (University of Lugano) on Wissensvisualisierung in e-Learning und Knowledge Management
- hohe Bedeutung von Bildern –> Notwendigkeit von visual literacy (www.visual-literacy.org) (Bildkompetenz)
- Wissensvisualisierung (anders als Informationsvisualisierung)
Einstieg über Experiment
–> Wahrnehmungstäuschung (Beispiel an einem Schachbrett)
"Wir sehen nur, was wir wissen." (Goethe)
Durch drei Mechanism erscheinen Dinge anders als sie sind:
- Wissen, dass ein Schachbrett aus zwei Farben besteht;
- Wissen, dass wenn etwas im Schatten liegt, es prinzipiell dunkler ist, und
- der Fähigkeit, Kontraste zu sehen.
Visualisierung aktiviert Wissen; Fluch der Visualisierung, aber gleichzeitig auch Segen –> Wissen und Bilder sind eng miteinander verknüpft. Mit Bilder können wir Wissen nutzbar machen; Bilder rufen Wissen hervor, schaffen Wissensintegration! –> wenn sie aktiv gestaltet werden
Hinweis auf das Periodic Table of Visualization Methods (zu finden auf der Website zu Visual Competency) –> Wissen von heutigen Manager über Visualisierungen ist sehr gering; deswegen wurden die Methoden zusammengetragen
Bilder sind in der gesamten Wertkette von E-Learning nutzbar (von der Bedarfserhebung bis zur Evaluation) –> Verknüpfung von E-Learning und Wissensmanagement (vgl. Zeitschrift für E-Learning, 02/2007) ("Clou interaktiver Visualisierung")
Beispiele:
- Visualisierung, um Bedarfe zu erheben, um Lernende besser zu verstehen (–> grafische Auswertung von Logfiles; Segementation der Lernenden)
- in der Evaluation: Evaluationen interessanter gestalten
- Vollständigkeit der Bearbeitung der Module (über "Landkarte" –> je vollständiger ausgefüllt, desto weiter ist der Lernende)
- Lernkarte "Fill rouge map" –> Lernpfad; "Cataphoric map" –> overview, "Anaphoric maps" –> Wiederholung
- Reflector Map (Flash-Anwendung, eigene Ziele sollen eingegeben werden, Ziele analysieren, Ziele verknüpfen zur Reflektion –> Gerüst, in der die eigenen Lerninhalte strukturiert werden und durch Nutzung der Struktur lernt man eine Methode, hier: Management by Objectives)
–> vom Lernformat zum Arbeitsformat –> hin zur Ko-Konstruktion des Wissens - komplexe Gebiete gemeinsam visuell strukturieren mit Hilfe einer Software
Wichtig: Lernender visualisiert selber; Lernende ist nicht Konsument, sondern Produzent der Visualisierung
Ausblick
keine Bilder, sondern Anstösse (Problem der Bilder: Verdinglichung)
Vision:
- E-Learning sinnlicher machen (Verbindung von physischen und digitalen Objekten)
- E-Learning muss sozialer werden (vgl. Second Life)
- weg von Interaktivität hin zu Proaktivität
